Der Kampf um Veda

Foto: CUPA

Das Elefantenkind Veda lebte mit seiner Familie im Bannerghatta Biological Park in Karnataka. Am 9. Dezember 2004 erging der Erlass, dass der indische Präsident seinem Amtskollegen in Armenien ein Elefantenbaby schenken wollte. Für dieses Präsent ist der kleine Veda ausgewählt worden. Obwohl der Handel von Elefanten ins Ausland verboten ist, sind solche diplomatischen Geschenke an Staatsoberhäupter durchaus üblich.

Für Veda hätte dies bedeutet, von seiner Mutter und seiner Familie getrennt zu werden. Er wäre im Eriwan Zoo im Hochland von Armenien gelandet, einem denkbar ungeeigneten Platz für einen jungen Asiatischen Elefanten.  
Die indische Tierschutzorganisation CUPA (Compassion Unlimited Plus Action) hat zusammen mit der englischen Organisation Born Free eine Eingabe beim Obersten Gerichtshof von Karnataka gemacht und im April 2005 erwirkt, dass Veda nicht nach Armenien geschickt wird. Es war ein doppelter Sieg, denn es wurde ebenfalls erlassen, dass solche diplomatischen Geschenke zwischen Staatsoberhäuptern in Zukunft nicht mehr stattfinden sollen.